Gedankenloser Dreck

Sie sind grün, anthrazit, orangefarben, vielfarbig; quadratisch oder rund oder oval, manchmal mehreckig, aus Edelstahl oder Plastik, mit bunten Aufdrucken, innovativen Formen, manche könnten von Luigi Colani entworfen worden sein: Mülleimer. Am Straßenrand und in Bahnhofsdurchgängen, Fußgängerzonen, Gassen und auf Rastplätzen stehen oder hängen sie, immer bereit, unseren Dreck, unseren Abfall aufzunehmen.

Manche stehen oder hängen ganz umsonst, darben ein leeres Leben. Denn um sie herum ist ja so viel Platz für Müll und Dreck. Biomüll, Plastikmüll, Restmüll, aller Müll der Straße, den Plätzen. Freiheit den Verdreckern. Man wickelt aus, packt aus, raucht zu Ende und überlässt den Rest der Straße, rotzt auf sie, die entsüßten Kaugummis gleich hinterher, und auch das zerknüllte verschnupfte Papiertaschentuch.

In früheren Zeiten – den auch nicht besseren – schüttete man seine Notdurft noch aus dem Fenster in die Gassen, heute überlässt man das den Hunden ‑ gibt es auch zweibeinige? –, sie hinterlassen ihre Spuren an Hauswänden, auf Straßen, Treppenaufgängen, Gehwegen, Kinderspielplätzen; neben der Kotze von noch gestern Besoffenen.

Weggeworfenes begleitet unsere Wege, McDonalds-Tüten, Schokoladenhüllen, Zigarettenschachteln, Bier- und Coladosen, Kippen, Bananen- und Apfelschalen, Zeitungen und Wurfsendungen, sehr beliebt auch Pistazienkernschalen und Fahrkarten oder Parkplatzzettel, jüngst auch Einwegmasken ‑ und später Menschen. Wegwerfen muss lange eingeübt werden, ohne nachzudenken, dann geht es aber mit allem. Menschen hinterlassen realen, materiellen Dreck auf Straßen und in Landschaften, in ihre Köpfe drängt sich der von TV-Serien vor acht oder sechs oder von rechten Parolen in den (a)sozialen Netzwerken.

Aus: Tanzbären.
Rubrik: Alltägliches oder „Ich, Ich, Ich vor Du“ – Unterwegs.

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Apropos Verkehr – Der letzte Tanz auf dem Vulkan

Klimatologen und Umweltschützer warnen, eindringlicher als in früheren Zeiten, vor der Erderwärmung, dem Ansteigen der Meeresspiegel, zunehmenden Unwettern, dem Abschmelzen der Eisschichten in der Arktis, in Grönland und der Antarktis, vor Flüchtlingsströmen und Ausdehnung der Wüsten. All diese Konsequenzen der Erwärmung der Erde wurden vorhergesagt, nein, nicht von Wahrsagern, die scheinen die heutigen Politiker und Konzernbosse und Industriemanager und manche zumindest bildungs- und lernresistente Bürger zu befragen, ob es denn wirklich so schlimm komme, nein, von anerkannten Wissenschaftlern, die schon ab den 1950er Jahren Szenarien aufzeigten, wie es zum Beispiel bei steigendem CO2-Verbrauch in einigen Jahrzehnten auf der Erde aussehen könnte.

Sie wurden verlacht, nicht ernst genommen, Ergebnisse aus Unkenntnis und Profitgier angezweifelt und ignoriert. Heute weiß man mehr, die Konsequenzen werden immer sichtbarer, die Einsicht bleibt – trotz aller Bekundungen – gering, die Maßnahmen noch geringer.

Manche denken auch: Jetzt erst recht, veranstalten wir eine Party auf dem Vulkan. Wenn es schon bald vorbei sein soll, will Ich noch einmal alles genießen.

Da erscheint gleichzeitig zu einem Bericht der UNO, dass der CO2-Anstieg nicht gestoppt ist, sondern dass er sich wieder erhöht hat, die Nachricht, dass 2019 mehr als eine Million SUVs und Geländewagen verkauft wurden, ihr Marktanteil jetzt bei 30 Prozent liegt. Diese Wagen sind teilweise doppelt so schwer wie kleinere Wagen, verbrauchen zwischen 11 und fast 20 Liter pro 100 Kilometer, benötigen in der Herstellung mehr Rohstoffe als andere Fahrzeuge und erzeugen mehr Feinstaub. Aber der Verkaufstrend ist ungebrochen. Bis 2050 – ach, das ist doch das Jahr, in dem die EU ein CO2-freies Europa anstrebt – sollen mindestens 50 Prozent aller Automobile SUVs sein. Selbst wenn ein Teil dieser als E-Autos auf den Markt kommen, werden die Tonnen schweren und bis zu 500 PS starken Wagen Unmengen an Rohstoffen für die Herstellung der Batterien verschlingen, um deren Grundstoffe in Südamerika schon jetzt ein erbitterter Kampf tobt.

„Sieben Kontinente, ein Planet“ hieß eine Terra-X-Reihe, die vor einiger Zeit ausgestrahlt wurde – vom ZDF, gehört laut braunen und blauen Volksrettern zu den Staats- und damit Lügenmedien. Der erste Kontinent, der ausführlich vorgestellt wurde, war die Antarktis. Bezaubernde Bilder von Eislandschaften, faszinierenden natürlichen Schneeskulpturen und gefrorenen Szenerien, die die Schönheit des Kontinents zu erfassen suchten, wechselten sich ab mit Filmsequenzen, die die Fragilität des Kontinents und die Gefährdung der Fauna durch das Abschmelzen und Verschwinden des Eispanzers aufzeigten. Kurz nach der Ausstrahlung schien die Werbung für so genannte Expeditionskreuzfahrten zur Antarktis zuzunehmen. Führende Reedereien boten ausgiebige Fahrten von Argentinien zu ausgewählten Highlights der Antarktis an und lockten mit der Aussicht auf Abenteuer, dem Blick auf beeindruckende Eisberge und –landschaften, die Nähe zur antarktischen Tierwelt.

Noch einmal einen letzten Blick auf eine Gegend der Erde werfen, an deren Zerstörung die vielen Ichs, die mit einem Drink auf dem Sonnendeck sitzen, beteiligt sind und die sie zu verantworten haben.

Aus: Tanzbären.
Rubrik: Alltägliches oder „Ich, Ich, Ich vor Du“ – Unterwegs.

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The Land of the free – ein früher Abstecher

„Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“, sang einst Reinhard Mey. Um die Freiheit über den Wolken zu erleben, muss man heute erst einmal durch den Sicherheits-Check. Und wenn man in das „Land of the free“ reisen möchte, geht es nicht, ohne die Freiheit zuerst einmal bis zur Unfreiheit zu verstümmeln. „Gut, dass die so genau untersuchen, dann kann nichts passieren“, hört man Touristen, die zunächst einmal als potentielle Terroristen eingestuft sind, sich selbst beschwichtigen. Für diese scheinbare Sicherheit geben sie gerne ihre Freiheit und Würde auf. Algorithmen bestimmen, wer besonders durchsucht werden muss. Sie öffnen nicht nur ihre Taschen, Rucksäcke, Laptops und Smartphones, sondern ihr Innerstes, nur um die Freiheit über den Wolken und die eines Landes, das, tief verletzt, immer noch im Krieg gegen den Terrorismus sich befindet und seine Freiheit und Überzeugungen diesem opferte, zu genießen.
Doch es ist die Freiheit, die nur sie meinen. Es ist die Freiheit, große, Benzin fressende SUVs oder sogar Trucks zu fahren. Die Freiheit, sich einen Präsidenten zu leisten, dessen Psychopathie das eigene Land und andere Staaten an den Rand des Abgrunds bringt – zum Wohl derer, die schon satt sind. Die Freiheit, auf alle internationalen Abkommen, die Menschenrechte oder allgemein anerkannte Konventionen zu pfeifen.

Es ist aber auch das Land, in dem auf die Freiheit verzichtet wird, mit 180 oder 220 Std/km über Autobahnen zu rasen. Da gleitet man gelassen und ruhig dahin; und damit sind wir wieder bei der Bahnfahrt – halt, noch nicht.

Aus: Tanzbären.
Rubrik: Alltägliches oder „Ich, Ich, Ich vor Du“ – Unterwegs.

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Kriegsschauplatz oder wieder in der Heimat

Zurück. Entspannt. Die Gedanken hängen noch an Stränden, Bergseen, ruhigen Spaziergängen, gemütlichen Fahrten durch bezaubernde oder atemberaubende Gegenden – vorbei.
Ein überholender BMW, dicht gefolgt von einem ehrgeizigen Golf und einem selbst bei 180 Std/km lichthupenden Audi jagen sich über die dritte Fahrspur der Autobahn, blinken jeden Trödler, also Richtgeschwindigkeitsfahrer, von ihrer Spur – spätestens dann ist gewiss: Man ist wieder im Land der Freien, der libidinös mit ihrem Auto Verbandelten.
In Deutschland, dem Land der unseren, dem Land mit unserem Volk, wird vieles reguliert. Baum und Strauch im Garten müssen wissen, dass sie nur eine bestimmte Höhe erreichen dürfen oder eine zu große Annäherung an das Territorium des Nachbarn nicht erlaubt ist; Die Schrägen und Farben der Dächer, die Größe und Dicke der Fenster, die Entweichung der Warmluft, die notwendigen Umweltschutzbestimmungen sind festgeschrieben. Bauvorschriften sind wie ein Korsett, reglementieren jeden Zentimeter eines Baus.
Ein kompliziertes Abgaben- und Steuergeflecht durchdringt jeden noch so kleinen Verdienst, je größer der Verdienst, oder besser Gewinn, desto größer allerdings sind auch die Löcher im Geflecht.
Das gesamte Leben ist eingezwängt in ein umfassendes administratives Regelwerk, es gleicht den Vorschriften einer rigiden, fundamentalistischen Religion mit fleißigen Beamten als Wächter.
Nur der Straßenverkehr – aber auch die Vorschriften, die erwirken sollen, dass Fahrzeuge nicht zu viel Umweltschaden anrichten – gleicht einem ungezügelten Paradies, in dem es ein paar unverbindliche Leitlinien gibt. Produzenten dürfen ungestraft lügen und betrügen, die Politik hält eine schützende Hand über sie; die Konsumenten dürfen die gefühlte letzte Freiheit im sonst durchgeregelten Leben ausleben und ihre innersten Bedürfnisse befriedigen: Sie rasen, beleidigen, bedrängen, filmen und fotografieren Unfallverletzte oder –tote, behindern und belästigen Rettungskräfte und verteidigen die Freiheit, auf der Straße so zu sein, wie sie wollen – rücksichtslos.

Da wünscht sich so mancher eine ruhige Bahnfahrt – oder, in das andere Land der Freiheit, in das vielbesungene „Land of the free“.

Aus: Tanzbären und Stabpuppen. Vom alltäglichen, politischen und religiösen Wahnwitz. (im Folgenden: Tanzbären).
Rubrik: Alltägliches oder „Ich, Ich, Ich vor Du“ – Unterwegs.
Herstellung und Verlag: BoD – Books on Demand, Norderstedt
ISBN: 978-3-752-88675-7

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Mit Volldampf in die Vergangenheit

Es war einmal eine Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, gemeinhin auch bekannt unter dem Namen Meck-Pomm, ein kleines Bundesland am Rande eines auch nicht sehr großen, aber sich schon immer groß wähnenden Landes. Es wirbt mit dem netten Spruch „MV tut gut“. Wem? Könnte man fragen. Den deutschen Einwohnern Mecklenburg-Vorpommerns, oder den zugewanderten Migranten? Deren Anteil ist mit 3,7 Prozent aber wohl zu gering, um gemeint zu sein. Der Dorfgemeinschaft Jamel, die sich frei, sozial und national nennt? Ein Dorf, das in den Medien als Nazidorf bezeichnet wird. Auch deren Anteil an der Gesamtbevölkerung Mecklenburg-Vorpommerns ist vielleicht zu gering, aber sie erhielt Verstärkung: fast 24 Prozent der Wähler wählten die AfD und die NPD, sicherlich mit höherem Anteil der AfD. Aber, wie Roland Nelles, Redakteur bei Spiegel online, bemerkte, vereinigt die AfD das rassistische und fremdenfeindliche Potential unter der Bevölkerung unter ihrem Dach.

Wenn der Spitzenkandidat der AfD, Leif-Erik Holm, nach der Wahl stolz erklärt, dass es erstaunlich sei, dass eine so junge Partei nach so kurzer Zeit so viel Erfolg habe und sich so viele Menschen fänden, die diese Partei wählten und unterstützten, dann sagt er nicht ganz die Wahrheit (aber das ist bei der AfD kein wirkliches Problem), denn die Partei mit ihren Inhalten ist jahrzehntealt, sie greift mit ihrem Programm, mit ihren Meinungen und Aussagen und auch mit ihrem politischen Stil – man denke nur an den unsäglichen Auftritt von Guido Reil in der Sendung „Hart aber Fair“, in dem er die anderen Diskussionsteilnehmer, die eine andere Sichtweise auf viele Situationen hatten, mit cholerischen Ausfällen überraschte – in die tiefste rechtsradikale Mottenkiste vergangener Zeiten.

Aus eben jenen Ereignissen vergangener Zeiten müsste man die Lehre gezogen haben, dass Rechtsradikalen nur mit einem Mittel zu begegnen ist: mit Rückgrat, mit dem Beharren auf demokratischen Regeln, die fest im Grundgesetz und den Menschenrechten verankert sind. Jedes Abweichen davon, jedes noch so geringe Entgegenkommen, das man sich gegenüber rechtem Gedankengut und Ansinnen erlaubt, stärkt die rechtsradikale Position.

Doch was passierte im Anschluss an die Wahl? Wird versucht, die Wähler der rechten Szene mit Fakten zu überzeugen, dass die rassistischen Gruppierungen mit ihrem Menschen verachtenden Treiben nur eines im Ziel haben, die ärmsten gegen die armen der Bevölkerung auszuspielen, gegen einander aufzuhetzen, um sich selbst zu profilieren und aus dem politischen Geschäft eigenen Nutzen und Profit zu ziehen? Nein. Insbesondere aus den Reihen der CDU und denen des christlichen Schwesterchens, der CSU, unterstützt man die Forderungen der Rechten nach härteren Maßnahmen gegen Flüchtlinge, nach einer Abschottung Deutschlands und Europas, nach konsequenter Abschiebung, nach Vorprüfung eines Asylantrages im Ausland, vielleicht auf einer Insel, strengere „Integrations“-Bedingungen, die eigentlich totale Anpassung oder „raus“ aus Deutschland, das ja nur den Deutschen gehört, bedeuten. Ein Markus Söder, ein Stephan Mayer, ein Carsten Linnemann, ein Hans-Peter Uhl, die alle wissen, was das Volk denkt und möchte, fallen in die Grube, die ihnen die rechten Brandstifter gegraben haben. Und werden nicht müde zu beteuern, dass das alles Maßnahmen für das Volk seien, um zu zeigen, dass man dessen Sorgen und Nöte und Ängste ernst nähme. Hängt es vielleicht – und wir haben ja als Märchen angefangen – auch damit zusammen, dass das politische Klima nach rechts rücken soll, um einem neuen Kronprinzen den Weg in die Kanzlerschaft, an die Macht zu ebnen. Nähmen diese Vertreter des Volkes das Volk ernst, so hätten sie schon lange aufgehört, Konzerne und Banken mit Milliarden zu überschütten, hätten dafür gesorgt, dass der Leichtlohnsektor abgeschafft wird und die Menschen von dem Lohn, den sie erhalten, auch leben können, hätten auch dafür gesorgt, dass es in den Schulen mehr Lehrer und gutes Unterrichtsmaterial gäbe, dass das Personal in Krankenhäusern nicht mehr abgebaut wird und anständig bezahlt wird, hätten das Rentenniveau nicht so gesenkt, dass eine Altersarmut nicht mehr aufzuhalten ist, hätten es nicht soweit kommen lassen, dass es vielen Teilen der Bevölkerung nicht mehr möglich ist, für ihr Alter vorzusorgen … ein Märchen.

Und keiner sollte glauben, dass die Rechten dafür sorgen würden, das Märchen wahr werden zu lassen. Sie würden nur ihre eigenen Kader füttern.

Und was ist mit der Flüchtlingspolitik, die angeblich zu den Zuwächsen der Rechten geführt hat? Sie wird instrumentalisiert. Von der Rechten, um an die Macht zu kommen, indem sie die Bevölkerung in ihrer vorgestellten Angst bestärken und sich als Retter in der großen Not verkaufen; von den etablierten Parteien, um von den dargestellten wirklichen Problemen abzulenken. Die Flüchtlinge sind bei diesem Spiel die Sündenböcke und Verlierer.

Dabei ist das so genannte Flüchtlingsproblem – davon findet sich nichts in den Talk-Runden – hausgemacht. Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges hat sich in den westlichen Demokratien ein grausamer Kapitalismus entwickelt, der auf Handelsvereinbarungen mit armen Ländern, eine unmäßige Sucht nach Rohstoffen, eine unbezähmbare Gier nach Reichtum aufgebaut ist, also auf Ausbeutung und wirtschaftlichen Imperialismus. Die weltweiten Flüchtlingsströme sind auch ein Ergebnis dieses Kapitalismus, der die Kluft zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander reißt.

Dieses Märchen kennt kein Happy End.

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Epsilons I – XII

Die Bilderserie Epsilons zeigt in Anlehnung an Aldous Huxleys Roman Brave New  World, in dem die Epsilons die niedrigste Kaste bilden, bewusst gezüchtet, um die niedrigsten Arbeiten zu verrichten, dass die Menschen sich zu unfreien, unmündigen, ohnmächtigen, vollkommen von der Willkür der Mächtigen abhängigen Spielpuppen entwickelt haben, abhängig von Bürokraten und Technokraten,Politikern und Großkonzernen, von religiösen Zwängen und eigenen Ängsten.

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Siehe auch:
http://www.loon-art.de/EpsilonsGalerie2.htm

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EPSILONS XII or „Madmen lead the Blind“

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EPSILONS XII or
„Madmen lead the Blind“, 2015
Graphit, 20 x 20 cm [30 x 30 cm]

Inscription:
„‚T is the times‘ plague, when madmen lead the blind“
(Shakespeare: The Tragedy of King Lear, Act IV Sc I)

All „Epsilons“ on:
http://www.loon-art.de/EpsilonsGalerie2.htm

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EPSILONS XI or „All yours for ten percent down“

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EPSILONS XI or „All yours for ten percent down“, 2015
Graphit, Ink, 20 x 20 cm [30 x 30 cm]

From: Miss Saigon „The American Dream“

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Norbert Gramer: Wie male ich ein realistisches Tieraquarell. Realismus trifft Abstraktion

Das Buch zeigt in aufbauenden Schritten, von der Zeichnung bis zum fertigen Bild, die Entstehung eines Tierportraits in einem abstrakten Umfeld. Es bietet außerdem hilfreiche Tipps für das Aquarellieren.
Was das Buch will und kann – und was es nicht kann.
Ich möchte den Leser nicht locken oder ihm etwas vorgaukeln mit einem Hinweis oder einer Überschrift wie „Aquarellieren leicht gemacht“. Die Aquarelltechnik ist nicht leicht. Sie bietet nur wenige Möglichkeiten, Fehler auszugleichen und oft führt ein Fehler dazu, dass man das Bild neu anfangen muss. Aber das sollte niemanden abschrecken, jeder Fehler bringt uns ein Stück weiter. Man merkt bald, wie die verschiedenen Farben, das Papier und die Pinsel in bestimmten Situationen reagieren. Aquarellieren lernt man nur durch eines: durch ständiges Aquarellieren. Das Buch zeigt nur Beispiele, es soll nicht dazu dienen, die Bilder zu kopieren oder nachzumalen. Nehmen Sie ein eigenes Foto oder eine eigene Zeichnung eines Tieres und experimentieren Sie. Je häufiger desto besser.

Für E-Book-Reader, Kindle und PC/Tablet erschienen und online bei www.neobooks.comKobobooks, amazon und vielen anderen Anbietern erhältlich.

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Buchempfehlung: Schattenspiele

Mit Macht dringt das Religiöse ungehindert in alle Lebensbereiche. Ob in Uganda, wo Evangelikale eine strenge Moral durchzusetzen versuchen, für Homosexuelle die Todesstrafe fordern, Frauen ihre Lebensweise vorschreiben wollen, ob im Irak, wo mordende Milizen mit Gewalt einen brutalen Gottesstaat errichten wollen, ob in der Türkei, wo eine Islamisierung befürchtet wird, ob in der Bundesrepublik Deutschland, wo die Evangelikalen immer mehr verzückte Anhänger finden und mit ihren abstrusen Ideen infizieren, ob in den USA, wo die Religiosität, trotz eines Thomas Jefferson, schon immer die Politik beeinflusst hat – man könnte die Liste endlos fortführen –, in vielen Ländern dieser Erde gewinnen religiöse Strömungen einen enormen Einfluss. Menschen werden nur noch nach ihrer Religionszugehörigkeit definiert und wegen dieser abgeschlachtet, vertrieben, verhöhnt, geschändet. Dabei entspringt jede Religion nur menschlichem Fabulieren, gefestigt durch Tradition und Macht und Gewalt, jede Religion gründet nur auf Glauben, der, sobald er zu Gewissheit pervertiert, alle Anders- oder Nichtgläubigen zu vernichten sucht.

In diesem Zusammenhang hier eine Buchempfehlung:

Schattenspiele: Talkshow zur Entbehrlichkeit der Religionen von Lo Ony. Erschienen als E-Book und erhältlich bei vielen Anbietern wie www.hugendubel.de, www.kobobooks.com, www.amazon.de, www.buecher.de.

Inhalt:

Das Buch greift das Thema Religion parteiisch auf, kompromisslos humanistisch-atheistisch; ist b) aufgrund der dargestellten Situation einer Fernsehdiskussion argumentativ, teilweise plakativ; bringt dadurch aber vieles auf den Punkt, ist teilweise satirisch, parodistisch, teilweise todernst; lebt von dem Widerspruch: vergangene Philosophen – moderne Fernsehaufbereitung und aktuelle Thematik; wechselt, für die Lektüre wichtig, zwischen offener Diskussion, Gedankenfetzen, Buchrezensionen, Zwischenunterhaltungen, Werbeeinblendungen. Der Text ist – ohne Zweifel – parteiisch, will und soll er auch sein. Er kann als ein Kaleidoskop aus philosophischen und satirischen, politischen, literarischen und wissenschaftlichen Elementen beschrieben werden.

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